28 Juni 2015

Ich hab irgendwie Hunger

"Some people care too much. I think it's called love."
-Winnie the Pooh

Hey meine Lieben,
Wir haben Juni, wie man unschwer an den zauberhaften Gewitterstürmen, dem Temperaturabfall und den Windböen erkennen kann. Ich meine, klar, ich bin nicht unbedingt der große Sommer-Fan. Eigentlich hasse ich sogar Hitze und naja, ich liebe Regen. 
Aber das? :D Ich weiß ja nicht, wie es bei euch ist, aber Sommer nenne ich was anderes.
Vermutlich sollte ich aufhören mich zu beschweren und die kühlen Tage genießen, solange man noch rausgehen kann, ohne von einer schwülen, erdrückend heißen Sommerluftwand erschlagen zu werden. Aber diese grässliche Hitze gehört doch eigentlich irgendwie zum Sommer dazu, oder nicht? Und es ist so dunkel. Ich kann nicht gescheit zeichnen, da das Licht so scheiße ist, dabei sollen die Tage doch eigentlich länger sein.
Deshalb müsst ihr bei eurem Urteil über meine Bilder die Lichtverhältnisse bitte berücksichtigen! :D Ich geb mir Mühe. Wirklich. Meistens. Und ich hoffe ich kann mich verbessern. 

Jedenfalls male ich auch viel für die Schule - Next Project: Freie Farbarbeit, Abgabe diesen Freitag. Ich hab aber (typisch Nati eben) erst jetzt angefangen. Es sollte wieder das gleiche Motiv sein, wie die Arbeiten davor - damit meine ich meine Bleistiftzeichnung, die ich euch schon im November letzten Jahres gezeigt habe und die hier nochmal links zu sehen ist und im übrigen meine allerliebste beste Freundin und Vollzeit-Principessa Tina zeigt. Die nächste Aufgabe bestand darin, eine Tontrennung anzufertigen. Wenn ein paar von euch nicht wissen, was das ist, ist es wohl das einfachste, euch das zu zeigen, ich denke, ihr kennt das alle. Dummerweise bin ich nicht auf die Idee gekommen, mein Bild vor der Abgabe nochmal ordentlich zu fotografieren, weshalb ich euch jetzt leider mal wieder nur Handybilder in absolut grottiger Qualität anbieten kann.

Denn - stellt euch vor! Mein Bild hängt tatsächlich und ungelogen in einem Schaukasten in meiner Schule! Als ich das gesehen hab - ich bin halb ausgerastet, so sehr habe ich mich gefreut! Das mein Bild tatsächlich für würdig befunden wurde dort mit all den anderen Kunstwerken meiner Klassenkameraden zu hängen - einfach Wow. Mal sehen, ob ich das Bild irgendwann wieder bekomme.  Hier seht ihr jetzt rechts ein WIP im  Vergleich mit meiner Bleistiftzeichnung.
Und hier drunter ist mein Bild im Schaukasten (Muhaha) und daneben hab ich zwei Arbeiten von zwei meiner Klassenkameraden eingefügt, welche ich einfach nur genial fand!


Das war also die Tontrennung. Kommen wir jetzt zur freien Farbarbeit!
Bei der freien Farbarbeit sind die Kriterien, wie die Bezeichnung es vermuten lässt, sehr viel lockerer. Wir dürfen ALLES machen, wenn es nur in Farbe ist, unser Motiv zeigt und das vorgeschriebene Format von 19x19 hat.
Ich weiß von jemandem, der Airbrush-Technik verwendet, manche Malen, man kann Acrylfarben nehmen, Aquarell, Filzstifte, Kreide, ganz egal, sogar Collagen, sodass das Bild ganz oder teilweise aus aufgeklebten Elementen besteht. Deswegen bin ich diesmal ganz besonders neugierig, was die anderen talentierten Menschen da so zaubern.
Ich plane eine Arbeit mit Buntstiften, beziehungsweise Polychromos Künstlerstiften, die mir mein Vater zu Weihnachten geschenkt hat (:
 Seht selbst!




Die Qualität ist mal wieder nicht so super, die Farben sind eigentlich kräftiger, aber ich bin generell nicht sooo zufrieden mit dem Bild, ich finde, meine Bleistiftarbeit war definitiv besser. Aber mal sehen, was es wird (:
Ich hab leider keine Zeit mehr irgendetwas anderes zu zaubern xD
Meinungen und Kritik ist nicht nur gern gesehen, sondern ausdrücklich erwünscht ;)
Alles Liebe euch!
Eure Nati

24 Juni 2015

Halbdenken

„Woran denkst du?“, fragte er leise und sein Atem kitzelte mich an meinem Ohr „Ich denke nicht“, sagte ich. „Ich betrachte“, „Aber dabei denkt man doch auch etwas“, meinte er nachdenklich. „Hm“, machte ich. „Nicht unbedingt. Manchmal ist der Kopf wie ein Haus und die Gedanken die klopfen dann an die Haustür oder klingeln, aber wenn man dann die Tür öffnet, bleiben sie auf der Schwelle stehen oder laufen davon wie Kinder bei einem Klingelstreich, vielleicht weil sie zu schüchtern sind oder zu groß, um durch die Tür zu passen.“