27 November 2013

Woran ich gerade arbeite


Hey ihr Hübschen!

An diesem Bild zeichne ich gerade, und das "believe in" gehört da eigentlich gar nicht hin :D Das habe ich da nur hin geschrieben, weil das, was eigentlich an diese Stelle hingehört, mir nicht so ganz gelingen will...

Was sagt ihr dazu? Verbesserungsvorschläge? Ihr wisst, ich liebe Kritik! 

Eure Natalie

26 November 2013

Jeder Traum, egal wie albern oder absurd er auch ist, ist es wert, geträumt, verfolgt und verwirklicht zu werden, als hinge die Welt davon ab.
Ich will dir alles schenken, alles was ich hab,
Ich brauche nichts, so lange es dich glücklich macht
Ich will dich strahlen sehen, an jedem einz'len Tag

Ich will nur hörn' wie dein Mund laut lacht.
Der Himmel ist von einem tiefen dunklen Blau, welches zu den Häuserreihen hin immer heller wird. Es ist dunkel und kalt und es ist der 25. November, das Jahr neigt sich dem Ende.
Die eisige Luft brennt auf meinen Wangen und legt sich auf meine Lippen. Glaubt mir, wenn ich sage, ich kann den Frost auf der Zunge schmecken, heute an diesem frühen Morgen. Die behandschuhten Hände zu Fäusten geballt in den Taschen vergraben erzittere ich unter dem unbarmherzigen Wind.
Es ist so wunderschön, wie sich die Farben am unendlichen Horizont ausbreiten. Als hätte wer ein Gefäß umgestoßen
und die zarten Pastelltöne ergießen sich über unseren Köpfen.
Ich sehe mich selbst vor einer Leinwand sitzen, wie ich den Pinsel führe und niemals diese Schönheit werde einfangen können.
Ich atme und fülle meine Lunge mit Sauerstoff, mein Gehirn arbeitet und spinnt ein Netz aus Gedanken. Ich steige ein und steige wieder aus und einen seltsamen Moment lang bin ich taub für Geräusche und alles bewegt sich tonlos, bis mich der Lärm wieder erreicht. Wie das auftauchen aus einem Wasserbecken.
Dampfschwaden und Menschenköpfe, ich kann den Asphalt nicht sehen.
Immer wieder Wiederholung, der selbe Text und die selbe Melodie. Du sprichst mir aus der Seele. Danke, dass du da bist. Danke, dass du mich verstehst.
Ich liebe dich, Du fehlst mir hier, Ich wünschte Du wärst da.

18 November 2013

Blau *-*

Hallo ihr Lieben,

Ich bin heute mal wieder sehr einfallsreich (Ironie, Ja, nicht, dass das noch wer falsch versteht :D) und dachte, ich poste mal wieder nach langer Zeit einen Beitrag. Eigentlich würde ich euch ja gern die Geschenke für meine Freundin zeigen, die am Freitag Geburtstag gefeiert hat, aber ich hab die Fotos leider noch nicht.

Allerdings, da ich eine überzeugte Blau-Liebhaberin bin, muss ich euch zeigen, was mir meine Mutter und meine Schwester heute netterweise mitgebracht haben: Einen Donut.
Ich erwarte jetzt 'Ooooh's' und 'Aaaahs', denn was gibt es bitte schön spektakuläreres und spannenderes als einen blöden Donut?
Außerdem will ich mich um meine Hausaufgaben drücken. Obwohl man dazu sagen muss, dass ich sogar schon angefangen hab. Datum und Überschrift. Auf Französisch, wohl gemerkt! Ich sag euch, dass war ne' Arbeit. Saß ganze zwanzig Sekunden dran!

Nun Ja, um mich wie gesagt von meinem seit der Grundschule merklich geschrumpften Pflichtgefühl gegenüber der Schule abzulenken, möchte ich euch ein wenig ärgern (Nati hat heute ihren fiesen Tag)


Sieht der nicht LECKER aus?

War er auch. Vergangenheitsform. Er hat nicht lange überlebt. Bin zu 'ner Mörderin mutiert - Gutes Essen hat einen schlechten Einfluss auf mich. Und das, obwohl ich Süßkram nicht mal so gut leiden mag (Mit Zuckerwatte kann man mich jagen)

Was ich euch gerne fragen möchte um euch, wenn denn ein paar diesen sinnlosen Beitrag gelesen haben, ein paar Kommentare zu entlocken, ist, Was ist eure Lieblingsfarbe und kann man diese euch ansehen? Tragt ihr beispielsweise überwiegend Klamotten in dieser Farbe, habt ihr eure Haare in dieser getönt und eure Tapete in dieser gestrichen oder einen "Blau/Rot/Orange/Gelb/Grün/Lila/Türkis/Schwarz/Weiß/Pink/Bunt-Gepunktet-Fanclub" gegründet?

Zum Schluss noch, an alle, die das Gegenteil behaupten: Schwarz und Weiß sind sehr WOHL Farben!!! Das meine ich bitterernst. *Die-die-nun-protestierend-den-Mund-öffnen-um-etwas-zu-entgegnen-böse-anstarr*

Liebe euch alle,
Natalie

10 November 2013

Weiß nicht, wie das ist [Kurzgeschichte]

Er lachte. Doch es war kein schönes Lachen, was er da ausstieß. Es war eines von dieser Sorte, die nicht im Entferntesten fröhlich oder freundlich klangen, sondern einfach nur kalt und grausam. Eines, was einem das Blut in den Adern gefrieren ließ. „Ich weiß es. Ich weiß, du willst es.“ grinste er. „Zier dich doch nicht so!“. Ich riss mein Handgelenk, welches er umklammert hielt, mit aller Kraft los und begann zu kreischen. Ich schrie und schrie, bis ich heiser wurde, schlug wie eine Wilde um mich, doch ich konnte ihm einfach nicht entkommen. Er packte mich an den Schultern und schüttelte mich durch, dass mir davon schlecht wurde. „Jocelyn!“ rief er immer wieder und ich versuchte mir die Ohren zu zu halten und wehrte mich nur noch heftiger. „Jocelyn, komm zu dir!“ Das war nicht Matts Stimme gewesen. Sondern Aarons.
Ich riss die Augen auf.
Es war stockfinster im Zimmer, doch durch die Fenster drang das fahle Licht der Straßenlaternen vor dem Gebäude herein, was es ein wenig erhellte. Über mir schwebte Aarons Gesicht, seine dunklen Haare hingen ihm wirr ins Gesicht. Seine Miene war verzerrt und seine Augen hatten einen ganz seltsamen Ausdruck. „Aaron“ flüsterte ich mit brüchiger Stimme. „Du bist es“. Er starrte mich ungläubig an. Er jetzt bemerkte ich, dass er halb auf mir lag, schwer atmend und meine Arme über meinem Kopf auf den Boden gedrückt hielt. Sofort kroch wieder die Panik in mir hoch. Ich wandte mich, schlug und trat um mich. „LASS MICH LOS!“. Sofort rollte er sich von mir herunter und kroch ein paar Meter von mir weg, wobei er beschwichtigend die Hände hob. „Hey, ist ja schon gut! Ich tu dir nichts!“. Mit jedem Zentimeter Abstand beruhigte ich mich wieder etwas. Ein paar Minuten lang war in der Stille nur unser beider, zitternder Atem zu hören. „Herrgott, was ist bloß los mit dir?“ fragte Aaron schließlich leise und schaute mir in die Augen. Kaum merklich begann ich zu zittern. „Ich, äh...“ unbehaglich verzog ich das Gesicht. Was war gerade geschehen?
Als hätte ich meine Frage laut ausgesprochen, erhob Aaron gleich darauf seine Stimme. „Ich bin mitten in der Nacht aufgewacht, weil du so geschrien hast. Ich sage dir, es war markerschütternd. Ich saß sofort aufrecht im Bett. Du hast geschrien und einfach nicht aufgehört. Ich dachte dir wäre was passiert.“ Ich senkte beschämt den Blick. Ich hatte also bloß einen Albtraum gehabt. „Also bin ich sofort hier ins Wohnzimmer gerannt. Du lagst nicht mehr auf der Couch, sondern daneben, hast ununterbrochen gekreischt und dabei um dich geschlagen. Ich hab versucht dich zu wecken, aber ich kam ja nicht mal nah genug an dich ran, so wie du dich gewehrt hast. Also habe ich versucht dich festzuhalten und plötzlich schlugst du die Augen auf.“ Er schüttelte immer noch fassungslos den Kopf. „Was um Himmels Willen ist dir zugestoßen, Jocelyn?“. Er drehte sich unbewusst noch weiter in meine Richtung und hielt meinen Blick fest. „Was ist geschehen, dass du keine Nähe zu anderen mehr ertragen kannst?“. Ich schluckte und starrte ihn nur aus großen, runden Augen an Vermutlich sah ich ganz fürchterlich aus, wie ein Gespenst.
Langsam nahm ich wieder meine Umgebung wahr und registrierte außerdem, dass Aaron kein Shirt trug. Sofort lief ich dunkelrot an, glücklicherweise sah man das in der Finsternis wahrscheinlich nicht. Dann fiel mir noch etwas auf: Über seine Brust zogen sich deutlich sichtbar rote Striemen. Oh mein Gott, war das etwa ich gewesen?
Aaron folgte meinem Blick. „Oh, das. Naja, wie gesagt, du hast dich heftig gewehrt“ er grinste verlegen und die Anspannung im Raum löste sich damit größtenteils in Luft auf. Ich atmete erleichtert aus. „Oh Gott, Aaron! Das tut mir total leid!“ Reflexartig rutschte ich über die Fliesen auf ihn zu und legte ihm eine Hand auf die Verletzungen. Aus der Nähe konnte ich erkennen, dass ich ihn ganz schön heftig erwischt hatte. Aaron sog scharf die Luft ein und überrascht zuckte mein Kopf nach oben und meine Augen begegneten seinem Blick. „Bist mir mit deinen Fingernägeln wohl ein bisschen nah gekommen, Hm?“ lachte er unsicher. Seine Stimme klang seltsam belegt und ich musterte ihn verwirrt. „Alles okay?“ er schüttelte langsam den Kopf, umfasste ganz sanft mein Handgelenk und entfernte meine Hand von seiner Brust. Er musterte mich, als sei ich ein verschrecktes Reh, welches jeden Moment davon laufen könnte. Entschlossen hob ich das Kinn und schaute ihm fest in die Augen, was ihn allerdings nur noch zusätzlich zu irritieren schien. „Jocelyn, du bemerkst es gar nicht, oder?“ Langsam entfernte er sich Millimeter für Millimeter von mir. Ich kann es nicht leugnen: Aus irgendeinem Grund versetzte mir das einen schmerzlichen Stich.
„Was denn?“, fragte ich ebenso leise und sanft, wie er es getan hatte. Seine Miene war ganz Ernst.
„Wie verrückt du mich machst. Mit einfach allem was du tust oder sagst. Wenn du mich berührst oder nur ansiehst. Was das in mir auslöst.“ er schluckte und fuhr sich durchs Haar, mied meinen Blick. „Auch jetzt. Wie du da sitzt, so zerbrechlich. Und...“ er knirschte mit den Zähnen. „Herrgott, Jocelyn! Zieh bitte diesen Träger wieder hoch!“ Er deutete auf mein dünnes Nachthemd, welches von Spaghetti-Trägern auf meinen Schultern gehalten wurde. Einer war hinunter gerutscht und mit glühenden Wangen schob ich ihn wieder nach oben.
Ich musste mich räuspern. „Was willst du damit sagen?“, fragte ich ihn. Seine Augen weiteten sich merklich. „Was ich dir damit sagen will? Verstehst du es immer noch nicht? Was ich meine, ist, dass ich verdammt nochmal verliebt in dich bin!“, alle seine Muskeln waren angespannt, als er die letzten Worte fast hinaus schrie.
Ich begriff es nicht. Konnte es nicht begreifen. „Verliebt? Aber wieso? Wieso in mich?“ Ich schüttelte langsam den Kopf. „Ich bin kein Mädchen, in das man sich verliebt. Ich bin weder hübsch, noch selbstbewusst, oder talentiert...“ meine Stimme klang ganz sachlich bei diesen Worten. Nicht bitter oder neidisch. Ich wollte auch nicht nach Komplimenten angeln. Ich sprach einfach das aus, wovon ich überzeugt war. Doch der verzweifelte Ausdruck in Aarons Augen ließ mich verstummen. „Du bist das wunderbarste Mädchen, dem ich je begegnet bin“ sagte er. Fest. Bestimmt. Auch er war von seiner Ansicht überzeugt.
Ich schloss überwältigt die Augen und schenkte ihm ein zaghaftes Lächeln. „Danke“ flüsterte ich und kam ihm wieder näher, schloss die Arme um ihn und vergrub mein Gesicht an seiner breiten Brust.
„Aaron, ich weiß nicht was Liebe ist. Ich kann dir nicht sagen, dass ich auch in dich verliebt bin. Aber was ich dir sagen kann, dass wenn es einen Menschen gibt, für den ich so etwas empfinde, dass du dieser Mensch bist. Dass du der wichtigste Mensch bist, in meinem ganzen Leben. Dass es keinen gibt, der mich jemals so behandelt hast, wie du es tust. Und dass mein Herz und mein ganzer Stolz für immer nur dir gehört.“
Langsam schloss auch Aaron seine Arme um meinen Körper und lange Zeit saßen wir einfach nur eng umschlungen dort auf dem Fußboden. Aarons Brust bebte, und ich wusste, dass er weinte - vor Glück und vor Schmerz.
Und mit einem Mal wurde mir bewusst, dass ich ihn glücklich machen konnte. Dass ich ihm zurück geben konnte, von dem, was er mir gegeben hatte.

Ich musste nur Vertrauen haben und mich Fallen lassen in das, was man Liebe nennt.

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Wieder eine Kurzgeschichte! Ich hoffe sehr, dass sie euch gefällt. Also, wenn ihr überhaupt die Zeit und die Geduld hattet, bis hier hin zu lesen ;)

Liebe Grüße!
Eure Natalie

02 November 2013

Aneinander vorbei [Kurzgeschichte] - Achtung: sehr Kitschig!

"Oh, wie cool!" Begeistert trat ich einen Schritt auf sein Bücherregal zu, welches über seinem Schreibtisch hing.
"Darf ich?", fragte ich und er nickte, während er sich auf seine Couch sinken ließ. Ich studierte die Titel und Autoren auf den Buchrücken und zog schließlich eines heraus. "Okay, wie fandest du das hier?"
Er lächelte. "Tut mir leid, aber da muss ich dich enttäuschen. Ich habe es noch nicht gelesen."
Ich zog einen Schmollmund und stellte es zurück. Eine Weile sagte keiner von uns ein Wort. Ich fuhr mit den Fingerspitzen die Reihe von Büchern entlang, wobei ich mich aber nicht auf ihre Namen konzentrieren konnte. Ich zermarterte mir den Kopf, was ich sagen könnte. Die Stille machte mich ganz verrückt.
Schließlich öffnete ich den Mund um einfach mit dem erstbesten herauszuplatzen, so wie ich es immer machte. Meistens redete ich in solchen Situationen allerdings nur Mist und wünschte mir dann immer später, ich hätte doch lieber die Stille ertragen. Doch noch bevor ich irgendetwas sagen konnte, ergriff er das Wort.
"Es gibt eine Frage, die mir schon die ganze Zeit unter den Nägeln brennt."
Ich drehte mich zu ihm um und lehnte mich gegen die Kante seines Schreibtisches, wobei ich die Hände auf diesem abstützte.
"Nur zu" ermutigte ich ihn. "Ich verspreche, dass ich ehrlich antworten werde", fügte ich noch grinsend hinzu.
Er zögerte ein bisschen, setzte aber dann schließlich leise zu seiner Frage an: "Ich frage mich, was du eigentlich in mir siehst."
Mit einem Schlag war mein Kopf wie leer gefegt. Ich war so überrascht, dass ich erst einige Sekunden später die Verwirrung abschütteln konnte.
"Was ich in dir sehe" wiederholte ich "ist..." Ich hielt kurz inne, weil mir einfach nichts einfiel, was ich hätte sagen können. "Ich sehe einen wunderbaren Menschen, der selbstsicher und lebensfroh jede Hürde meistert, die das Schicksal ihm in den Weg legt. Ich sehe einen humorvollen, sympathischen und lebendigen jungen Mann". Ich räusperte mich. "Wieso fragst du das?"
Meine Finger umklammerten die Tischkante. Seine Stimme hatte so ernst geklungen und ich war unfähig seinen Gesichtsausdruck zu deuten.
Schließlich lächelte er. "Danke. Ich nehme mal an, das kann ich als Kompliment auffassen. Aber das meinte ich eigentlich nicht",
"Was denn dann?", fragte ich. "Wie wichtig ich dir bin. Ob wir vielleicht befreundet sind".
"Natürlich sind wir Freunde! Also zumindest dachte ich das eigentlich schon. Ich meine, wir schreiben und treffen uns manchmal. Und natürlich bist du mir wichtig. Alle meine Freunde sind mir wichtig!" ratterte ich hektisch herunter. Wieso fragte er mich so etwas? Wollte er mich umbringen? Einen Herzinfarkt provozieren? Seine Fragen brachten mich so dermaßen aus dem Konzept. Oder meinte er vielleicht, dass wir keine Freunde waren? War er womöglich genervt von mir? Mein Kopf schwirrte.
"Weil..." er verzog unwillig das Gesicht "...weil ich dich mag. Und weil ich es einfach wissen wollte. Weißt du, dass du einen ganz schön verwirren kannst?". Ungläubig riss ich die Augen auf. "Ich verwirre dich?!". perplex konnte ich nur den Kopf schütteln.
Er nickte. "Ja. Denn im einen Moment denke ich, du magst mich auch, und im nächsten komme ich mir so unheimlich dumm vor, weil ich das Gefühl habe du hältst mich für den letzten Volltrottel."
Verständnislos starrte ich ihn an und unterbrach ihn schließlich, als er zum Fortfahren ansetzte.
"Hörst du es denn nicht?". Meine Stimme klang seltsam fremd. So weit weg.
Nach einer Pause fragte er: "Wie? Was meinst du?"
"Kannst du denn nicht hören, wie mein Herz rast?". Ich schloss die Augen. "Wegen dir. Es klopft so laut, dass es mir in den Ohren dröhnt. Und das nur wegen dir. Und jedes Mal frage ich mich, warum du es nicht auch hörst." Ich getraute mich nicht ihn anzusehen, also senkte ich den Blick und ließ mir die Haare vor das Gesicht fallen. "Kennst du das, wenn du plötzlich das unbändige Verlangen spürst zu rennen? Denn dein Herz schlägt so schnell und es fühlt sich so an, als wären deine Füße viel zu langsam für es. So fühle ich mich oft, wenn ich mit dir zusammen bin. Glücklich, weißt du? Und jetzt sagst du, ich würde dich verwirren. Dass du dir neben mir so seltsam vor kämst. Ich versteh das nicht - wie das sein kann" zittrig holte ich Luft. Die noch ungesagten Worte, die versuchten sich nach draußen zu kämpfen, lagen mir schwer im Magen. Eigentlich hatte ich schon jetzt zu viel gesagt. Plötzlich schoben sich zwei Schuhspitzen in mein Sichtfeld und ich spürte, dass er vor mich getreten war. Mit einem Ruck hob ich den Kopf, der Tisch in meinem Rücken wackelte und irgendwas fiel polternd um. Ich riss also den Blick von seiner Brust los und wollte meinen Kopf wegdrehen, um mir anzusehen, was ich nun schon wieder umgeschmissen hatte. "Oh. Das tut mir..." ich stockte mitten im Satz und in der Bewegung, als ich eine Berührung an meiner Hand bemerkte. Ich hob den Blick und wollte zu ihm aufschauen, doch irgendwie konnte ich das nicht. Also schaute ich einfach wieder auf meine Füße. Mein Blick wanderte dennoch schließlich zu meiner Seite. Meine vorher aufgestützten Arme hingen nun nutzlos neben meinem Körper. Doch seine Fingerspitzen berührten ganz leicht die meinen von einer meiner Hände. Ich begann tatsächlich zu zittern, fast unmerklich. Ich fühlte mich, als würde ich jeden Moment durchdrehen. Und ich sage euch, dieses Gefühl macht einen ganz verrückt im Kopf.
Im Zeitlupentempo schob er seine Finger zwischen meine, umfasste meine Hand und drückte sie. Jetzt kam noch Atemnot dazu. Ganz Klasse.
"Ja? Wolltest du noch etwas sagen?", flüsterte er. Er schob eine Hand in meinen Nacken und gedanklich fügte ich noch Herzrhythmusstörungen zu meiner Liste hinzu.
"Du liegst richtig" presste ich hervor. "Ja, ich mag dich. Allerdings hast du gar keinen Grund dir neben mir dumm vor zu kommen. Das ist... eigentlich mein Part. Aaron, ich bin verliebt in dich. Verstehst du?".
In diesem Moment wünschte ich mir nichts sehnlicher, als das ich mich unsichtbar machen könnte. Seinen Blick auf mir zu spüren machte mich nicht nervös, Nein. Ich wurde richtiggehend panisch.
Seine Hand wanderte weiter nach vorne, umfasst sanft meinen Hals, sein Daumen lag unter meinem Kinn, mit dem er dieses anhob. Fest kniff ich die Augen zusammen. "Was... tust du denn da?" murmelte ich, immer noch zitternd. Sein Atem strich über meine Wange und er lehnte seine Stirn gegen meine, wobei er meine Hand noch fester umfasste. "Bitte sieh mich an."
Ich spürte Tränen aufsteigen. "Nein!"
"Ich bitte dich, June". Also öffnete ich die Augen. Er war ganz nah. Ich nahm nichts anderes war, da waren nur seine Augen, groß und dunkel. Sie blickten direkt in meine. Und zum ersten Mal konnte ich wirklich und ganz genau seine Augen betrachten. Ich konnte sehen, dass sie nicht einfach nur Braun waren, sondern von vielen dunkleren und helleren Linien durchzogen.
Ich kann euch nicht sagen, wie ich mich in diesem Moment gefühlt habe. Denn sein Blick war so intensiv, dass ich an nichts anderes denken konnte.
Oder in dem Augenblick, als seine Lippen ganz, ganz leicht meine Berührten und sich schließlich fest auf sie pressten. Denn in diesen köstlichen Minuten der ganz anderen Stille, war es, als erfüllte nur eine Melodie meinen Kopf.
Eine so bezaubernde Melodie, dass ich die Augen schließen musste und mir sogar Tränen über die Wangen liefen, so sehr überwältigte mich ihre Schönheit.
Eine Melodie, die so zart war, dass sie viel zu zerbrechlich wirkte und ich Angst hatte sie zu zerstören.
Die sich anfühlte, als wäre sie genau das, wonach ich immer gesucht hatte.

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Hallo ihr Lieben!
Ich hatte heute Abend einfach noch mal Lust eine Kurzgeschichte zu schreiben. Vielleicht gefällt sie euch ja. Auch wenn sie etwas kitschig ist...^^ Aber manchmal muss ein bisschen Kitsch eben sein!
Über eure Meinung würde ich mich sehr freuen!

Alles Liebe,
Natalie

Wer ist das?

Hallo meine Hübschen! Einen wunderschönen Samstag Morgen haben wir heute (Ignorieren wir einfach mal den grauen Himmel)

Ich habe wieder gezeichnet, und dieses mal ist es wieder eine Person. Sogar eine berühmte Persönlichkeit. Es ist jetzt niemand, den wirklich jeder kennt. Deshalb ein Tipp: Er ist Leader einer Band! Sogar einer richtig tollen Band :3 Mal sehen, ob ihr herausfinden könnt, wer er ist!

(Und Tina: Psst! Nichts verraten!)


Ich habe erst mal mit Bleistift vorgezeichnet, da ich da radieren kann.
Man kann jetzt nicht wirklich groß was erkennen, aber das kommt noch!




So, hier wirds deutlicher. Ich habe mir nämlich letzte Woche Kohle Stifte gekauft, genauer gesagt Nero Stifte. (In diesem Falle extra soft :D) und zwar von der Marke CretaColor. Für diejenigen, die nicht wissen was Nero jetzt ist (Ich wusste es erst auch nicht, um ehrlich zu sein. Google ist mein Freund), dass ist wie gesagt eine Art von Kohle-, beziehungsweise Grafitstift zum, naja, zeichnen ^^ Das Besondere an ihnen ist, dass sie wisch- und wasserfest sind, weil die Minen auf Ölbasis hergestellt sind.
Bla Bla. Bla. Bla :D

Entschuldigt übrigens bitte die Qualität der Foto's... *hust*



Das fertige Bild!


Euch alles Liebe und ein zauberhaftes Wochenende (Hoffen wir, dass es niemals endet...)

Eure Natalie


01 November 2013

Von Abend bis Morgen

Schwarzer Himmel, tiefe Nacht
 der Götter Feuer ist entfacht
 Brennen tun sie von dort oben
 glüh'nde Felder, leucht'nde Wogen

 Sonne, Mond und Sterne -
 Sie funkeln in der Ferne
 Unerreichbar immer schon
 Bewunderung ist der ihr Lohn

 Und ich sitze hier am Fenster
 Mein Blick, die Aussicht kennt er
 Lange Zeit schon, jede Nacht
 Bleib ich auf und liege wach

 Meine Lider werden schwer
 vor meinen Augen schwimmt das Meer
 Ein Meer aus Sternen, fast verblasst
 gold'nes Licht dies sanft umfasst.


 © Natalie